Max-Planck-Gymnasium
Max-Planck-Straße 12 - 77933 LahrTel: 07821/91950 - Fax: 07821/919525
Mathewettbewerb am MPG dient dem gegenseitigen Kennenlernen
Beim diesjährigen Mathematik-Wettbewerb des Max-Planck-Gymnasiums, der von der Firma Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik unterstützt wird, sollten die Schüler der Klassen 5 bis 10 die Namen aller 544 Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen auswendig lernen. „Neben dem Gedächtnistraining für den Einzelnen wollten wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Schüler sich ein bisschen besser kennenlernen“, beschrieb Mathematiklehrer Carl Michael Vogel die Ziele des Wettbewerbs.
In einer ersten Runde bekam jede Klasse Listen mit den Passbildern und Namen der Schüler der 21 anderen Klassen ausgeteilt. Nun mussten sich die Schüler organisieren und das Memorieren sinnvoll aufteilen. „Wie wir Lehrer am Schuljahresanfang versuchten die Einzelnen sich mit Eselsbrücken oder Merktechniken die vielen Namen und Gesichter einzuprägen“, erläuterte Tobias Knopf, ebenfalls Mathelehrer am „Max“, die Aufgabe. Das geschah im Sitzen im Klassenzimmer, im Gehen auf den Fluren oder im Liegen auf den neuen Kissen im Innenhof. Anschließend mussten die Klassen die Listen zurückgeben und bekamen dafür vier neue Blätter, auf denen hundert Passbilder ohne Namensnennung zu sehen waren. Darauf mussten die Namen der Personen wieder ergänzt und entsprechende Nummern auf einem Lösungsblatt angekreuzt werden. Das gelang den folgenden Klassen am besten: Die 5b fand 65 Namen heraus, die 6a 42, die 7c 87, die 8b 92 und die 10d 95. Die besten „Merker“ aber waren in der 9a, welche 99 von 100 Namen richtig zuordnete.
Dann kam der Praxistest. Jeweils zwei Klassen traten im Innenhof noch einmal zum „Stechen“ gegeneinander an. Dazu mussten sie die Namen der „lebenden“ Personen nennen, die vor ihren Augen auf Stühle kletterten. Dies gelang der 6a, der 8b und der 9a am besten. Diese drei Klassen dürfen sich daher auf eine Exkursion in ein naturwissenschaftlich-technisches Museum freuen. Die drei im Stechen unterlegenen Klassen bekommen jeweils 100 Euro für die Klassenkasse. Bei der Siegerehrung zeigte sich Schulleiterin Oelmann angetan von der Merkfähigkeit ihrer Schüler: „Wenn ihr diese Kapazitäten zum Behalten von Vokabeln und wichtigen Fakten nutzt, werden wir noch viel Freude an euch haben“, lobte sie die Gewinner.
Emma Florath gewinnt Vorlesewettbewerb am Max-Planck-Gymnasium
Drei Schülerinnen der Klassenstufe 6 traten im diesjährigen Vorlesewettbewerb gegeneinander an: Sophia Yang (6a, im Bild links), Emma Florath (6b, Mitte) und Lena Munz (6c, rechts) waren zuvor Klassensiegerinnen in ihren eigenen Klassen geworden. In der ersten Runde präsentierten sie ihren Zuhörern (der Jury und ihren Unterstützern aus der eigenen Klasse) spannende Auszüge aus einem Buch der eigenen Wahl. Im zweiten Durchgang standen die drei Mädchen vor der Herausforderung, jeweils dieselbe Textstelle aus einem unbekannten Buch (“Eine Tüte grüner Wind” von Gesine Schulz) vorzulesen. Dies gelang Emma Florath einen Hauch besser als ihren Mitstreiterinnen. Sie vermittelte sehr lebendig die Atmosphäre der Szene und brachte die Zuhörer an mehreren Stellen zum Schmunzeln. So wurde sie verdient Schulsiegerin. Der stellvertretende Schulleiter und Deutschlehrer Rainer Wieckenberg war von den Leistungen aller drei Vorleserinnen angetan und überreichte der Siegerin eine Urkunde und einen Buchpreis. Emma Florath freut sich nun auf die nächste Runde des bundesweiten Wettbewerbs.
France Mobil mobilisiert die jungen Französisch-Lerner am Max
Am Donnerstag machte das „France Mobil“, ein kleines französisches Kulturinstitut auf vier Rädern, am Max-Planck-Gymnasium Halt und brachte den Französisch-Schülern der Unterstufe den Charme Frankreichs und seiner Sprache näher. Julien Berteraut, der Referent, brachte Fünft- und Sechstklässler auf spielerische und ab-wechselungsvolle Weise zum Parlieren - sie sprachen, während sie hüpften, Bälle warfen, Plätze tauschten oder sich auf andere Weise bewegten, hörten einzelne Wörter aus Liedern und Filmsequenzen heraus und hatten nicht nur sichtlich Spaß an dieser etwas anderen Französischstunde, sondern auch - ganz nebenbei - einige neue Wörter gelernt. Das France Mobil ist das, was auf Seiten Frankreichs das Deutsch Mobil ist - eine 2001 von den deutsch-französischen Kultureinrichtungen und der Robert-Bosch-Stiftung ins Leben gerufene Einrichtung, um den vielfältigen Austausch zwischen den beiden Nachbarländern zu fördern.
Die 10c fuhr mit ihrem Gemeinschaftskundelehrer Lars Stern und ihrer Französischlehrerin Gabriele Leist direkt nach den Herbstferien für einen Tag nach Straßburg, um dort Antworten auf Fragen zu finden, die im Unterricht bereits aufgekommen waren oder aber noch aufkommen werden: Wie muss man sich die Arbeit im Europa-Parlament in Straßburg vorstellen? Welchen Einfluss hat die Arbeit der Abgeordneten auf das alltägliche Leben des Durchschnitts-Europäers? Warum treffen sich die Abgeordneten - neben Brüssel und Luxemburg - ausgerechnet in Straßburg? Und warum beschäftigt man sich mit der Europäischen Union denn eigentlich im Französischunterricht? Ganz nebenbei mussten natürlich so einige fremdsprachliche Situationen gemeistert werden, um an diesem langen Tag in Frankreich nicht zu verhungern!
Gabriele Leist
Am 8.11.2011 nutzte der EK-Neigungskurs (EK2, Kurs Geier) einen wunderschönen Herbsttag zu einer Tagesexkursion in den Nordschwarzwald. Den Auftakt bildete Freudenstadt mit seinem siedlungsräumigen Gepräge und seiner exponierten Lage samt Verkehrsgunst am Ostsaum des mittleren Schwarzwaldes. Immerhin kann die Schwarzwaldstadt mit dem größten Marktplatz Mitteleuropas aufwarten und stellt mit seinem mühleförmigen Siedlungsgrundriss eine Besonderheit dar, was auch in der Architektur fortgesetzt wird, denn die Winkelkirche nach dem Entwurf von Heinrich Schickhardt ist zweifelsfrei außergewöhnlich. Über die Schwarzwaldhochstraße ging es am Mummelsee vorbei zum Naturschutzzentrum am Ruhestein. Die dort beheimatete Ausstellung öffnet den Blick für die Sensibilität des Ökosystems Wald und erläutert anschaulich die Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte des Exkursionsraumes. Schließlich führte eine kleine Wanderung hinauf bis zum Eutinggrab, von welchem ein außerordentlicher Blick auf den Nordschwarzwald fällt und man trotz kilometerweiter Sicht keine einzige Siedlung entdeckt. Unterhalb des Eutinggrabes liegt ein Karsee, Relikt der letzten Eiszeit und eine lokale Besonderheit im Nordschwarzwald. Anders als im Südschwarzwald gab es hier keine Tal- oder Plateauvergletscherung, lediglich die - nach Metz - 129 Kare zeugen von der glazialen Prägung. An der Schwarzenbach-Talsperre, Teil des Rudolf-Fettweis-Kraftwerkes, vorbei ging es dann hinab ins Murgtal mit einem kurzen Halt in Forbach. Dort befindet sich u.a. die längste freitragende und überdachte Holzbrücke Europas aus dem Jahr 1778. Weiter in Richtung Gernsbach reihen sich schließlich die Karton- und Papierfabriken auf. Wir nahmen jedoch die Route abermals auf die Höhe, diesmal in Richtung Hohloh mit dem Hohlohturm. Dieser bietet einen faszinierenden Blick bis in den Stuttgarter Raum und wir konnten im Süden sogar stellenweise die Alpen erkennen. Unweit des Hohlohtumes liegen die Hochmoore am Kaltenbronn, welche mit ihrer typischen uhrglasförmigen Aufwölbung eine einzigartige Naturlandschaft darstellen. Bad Wildbad zeigte sich dann am Nachmittag als ein Ort, der - trotz verschiedener Gesundheitsreformen und den Auswirkungen auf den Kur- und Bädertourismus - eine gewisse Blüte bewahren konnte. Dies hängt sicherlich auch mit den entschlossenene Verkehrskonzepten zusammen, so zum Beispiel die Untertunnelung der Stadt (Meisterntunnel) und ganz besonders die Verlängerung der Stadtbahn bis in den Kurpark. Schließlich ging es das Enztal weiter hinab nach Neuenbürg, welches an einem idealtypisch ausgeprägten Umlaufberg liegt. Leider war es inzwischen dunkel geworden, denn den Nordschwarzwald hätte noch viele lohnende Ziele zu bieten gehabt…
Fotos: Ayse Öger, Rim Sayed-Ahmad
„Richtschnur des Handelns an unserer Schule“
Mit einem künstlerischen Event hat das Max-Planck-Gymnasium am Freitag sein neu erarbeitetes Leitbild eingeführt. Das feierliche abschnittsweise Vorlesen des Textes im Innenhof durch Vertreter der Schüler, der Lehrer, der Eltern und der Schulleitung wurde umrahmt von pantomimischen Elementen und musikalischen Intermezzi.
Auf Kafkas Spuren durch die „goldene Stadt“
Unter diesem Titel fuhren insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Frau Meinarzt und Herrn Geier in die „goldene Stadt“, nach Prag, denn bei vergleichsweise angenehmen Temperaturen - es war längst nicht so heiß wie im Jahr zuvor - vermochte die Gruppe eine ganze Reihe von Fußmärschen durch Prag zu unternehmen.
So ist die Altstadt mit seinem Ensemble rund um den Altstädter Ring gleichermaßen Brennpunkt in Kafkas Leben, wie auch der tschechischen Geschichte überhaupt. Staunend konnten wir die Menschenmassen sehen, die Stunde für Stunde vor dem Altstädter Rathaus die Astronomische Uhr bewundern…
Ein ganz besonderes Stück Prag ist die Karlsbrücke. Hier spielt sich - bis spät in die Nacht hinein - ein buntes Treiben ab, hier mischen sich Kunst und Krempel zu einer ganz eigenen, anziehenden Mischung. Auf der Kleinseite, wo auch unsere Unterkunft lag, befinden sich v.a. viele Botschaften und auf der Anhöhe der weltberühmte Hradschin, der Burgberg mit der mächtigen Anlage, die von der Romanik bis in die Gegenwart eine Anschauungsobjekt für Architektur- und Kunstgeschichte allerersten Ranges ist.
Eine ganz stille Welt, nur einen Steinwurf vom Hradschin entfernt liegt das Prämonstratenserkloster Strahov, ein wahres Juwel für alle Bücherfreunde, denn der theologische und der philosophische Saal gehören mit zu den schönsten Bibliotheken weltweit. Die Wallfahrtkirche Maria Loreto, ebenfalls ein abgeschiedener Ort, komplettiert den facettenreichen Eindruck vom Burgberg und der Hradschin-Vorstadt.
Ganz grell, in deutlichem Kontrast dazu konnten wir die Neustadt erleben. Zentrum derselben ist der Wenzelsplatz, symbolträchtiger Platz der jüngeren Geschichte des Landes. Hier rollten im Prager Frühling die sowjetischen Panzer ein und hier war es auch, wo die friedliche Revolution 1989 stattfand. Der Bürgerrechtler und spätere Präsident Vaclav Havel wurde zur Symbolfigur des neuen Tschechien, das sich von der Slowakei lossagte.
Prag ist auch Partymeile. Tagsüber begann für einige Teilnehmer die Party beim „Power-Shopping“, denn Prag steht in dieser Hinsicht anderen europäischen Metropolen nicht nach. Die bekannteste Diskothek der Stadt bezeichnet sich als die größte solche Einrichtung Mitteleuropas, zog auch bei der diesjährigen Fahrt die Schüler bis spät in die Nacht in ihren Bann.
Was wäre Prag ohne die Kaffeehäuser und die urtypischen Bierkneipen? Man kann sich lange darüber unterhalten, ob die besten Kaffeehäuser nunin Wien oder eben in Prag zu finden seien. Von herausragender Qualität sind sicherlich beide, obgleich die Prager Cafés mit einem literarischen Hintergrund aufwarten können, der beeindruckend ist: fast egal wo man is(s)t, man bewegt sich auf des Meisters Spuren: Kafka - untrennbar mit der Stadt verbunden auch z.B. im wunderschönen Café Louvre, in dem einige von uns einen schönen Billiard-Abend verbrachten.
Das jüdische Prag stellt wieder einen eigenen Kosmos dar und auch hier ist Kafka omnipräsent. Neben dem jüdischen Museum fand vor allem das ausgezeichnete Kafka-Museum großen Zuspruch. Es erklärt vieles, was uns im Zusammenhang mit Kafkas Texten rätselhaft erscheint und in Verbindung mit dem Kreis, in dem Kafka lebte, konnte das so schwer fassbare Kafka-Bild deutliche Konturen gewinnen. Was könnte mehr für unsere Fahrt sprechen, als der feste Vorsatz einiger Teilnehmerinnen, nach dem Abitur die goldene Stadt unbedingt wieder besuchen zu wollen: Ahoj Praha!
Martin Geier
Bergwerke, Glasbläserei und Langenhard
81 Doler Austauschschüler lernten den Schwarzwald kennen
„Endlich kann ich meinem Austauschpartner unsere Schule und meine Familie zeigen“, freute sich ein Sechstklässler bei der Ankunft der französischen Gastschüler in Lahr. Mit ihrer Lehrerin Claire Brocard und den begleitenden Kollegen Françoise und Christian Bucher kamen kürzlich 81 Französinnen und Franzosen aus der Lahrer Partnerstadt, um die im April frisch geknüpften Freundschaften zu vertiefen und um deutsches Alltagsleben kennen zu lernen. Unterrichtsbesuch in einem neuen und ungewohnten Schulsystem war dabei natürlich zunächst angesagt, aber der Schulalltag wurde aufgelockert durch den Besuch von HipHop-Kursen in der Tanzschule Kmitta, durch Kunstaktionen, Mathematik ohne Grenzen, Naturerkundung im Stiftskirchenpark, eine Riesen-seifenblasenaktion, Kommunikationsspiele und vielfältige andere Aktivitäten. Natürlich kam auch der Besuch des Terrassenbads nicht zu kurz! Neben einem ausgedehnten Programm, das das Scheffel- und das Max-Planck-Gymnasium an ihren jeweiligen Schulen organisiert hatten, erwarben die Austauschschüler aber auch Kenntnisse über traditions-reiche Handwerke und Kultur im Schwarzwald: Dreckige Stiefel und schmutzige Jacken gab’s zunächst beim Besuch der Grube Wenzel in Oberwolfach. Eine willkommene Ab-kühlung bei hochsommerlicher Hitze bot der Besuch dieses Besucherbergwerks. Köpfe, die zum Glück helmgeschützt waren, machten öfter Bekanntschaft mit den in vergangenen Jahrhunderten mühsam in Handarbeit vorangetriebenen Stollen und vor allem ihren niedrigen Decken. Welche Schätze des Erdinnneren man dort mit so großem Aufwand geborgen hatte, konnten die Jugendlichen anschließend im Mineralienmuseum bestaunen, ehe sie beim Besuch der Dorotheenhütte ein weiteres typisches Schwarzwaldgewerbe live erleben durften. Weitere Höhepunkte stellten die schon Tradition gewordenen Besuche auf dem Langenhard mit der Möglichkeit zu vielfältigen handwerklichen Aktivitäten sowie der obligatorische Besuch des Europaparks dar. Beim offiziellen Empfang im Schlachthof hatten bei der anschließenden Disko alle Deutschen und Franzosen die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre Teilnehmer der anderen Schulen kennen zu lernen.
Uta Kronauer
MPG-Schüler erfolgreich bei „Intel Leibniz Challenge“
MPG-Team erreicht fünften Platz von über 800 Mannschaften
Genies oder Hobbytüftler? Oder beides? Christof Reuter, Stefano Blum, Henning Eichner und Davide Bove aus der Kursstufe des Max-Planck-Gymnasiums gewannen den fünften Platz von 818 Teilnehmern bei der bundesweiten Intel Leibniz Challenge. Dieser Wettbewerb wird von der Universität Hannover zusammen mit der Firma Intel ausgerichtet. Er richtet sich an naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich auch von schwierigen Problemen nicht abschrecken lassen. Darüber hinaus soll er in die vielfältigen Tätigkeitsfelder eines Ingenieurs einführen. Von Februar bis Juni hatte jedes der drei- bis fünfköpfigen Teilnehmerteams nacheinander vier Aufgaben aus den Bereichen Elek-tronik, Physik und Informatik zu lösen, die aus dem Internet herunterzuladen waren. Nach den einzelnen Phasen gab es lediglich die Rückmeldung, ob man im oberen, mittleren oder unteren Spektrum des Teilnehmerfeldes lag. „Das sollte die Spannung hochhalten“, erklärt Christof Reuter. „Kaum hatte ich den Schülern den Flyer des Wettbewerbs gegeben, legten sie los. Danach arbeiteten die vier vollkommen selbständig“, freut sich Physiklehrerin Elke Aidam. Auch Fachkollege Dieter Faißt ist beeindruckt: „Dieser Wettbewerb ist sehr anspruchsvoll, weil er neben Kreativität ein großes Durchhaltevermögen abverlangt.“ Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Nicht nur wurden allen Gruppenmitgliedern bei der Siegerehrung in Hannover Urkunden überreicht, externe Festplatten werden als Preise bald zugeschickt. Auch in ihren Zeugnissen wird sich diese Leistung niederschlagen: „Wir können den Wettbewerbsbeitrag als prüfungsrelevante Leistung in ihr Abitur einrechnen“, erklärt Schulleiterin Waltraud Oelmann. Aber auch über die Schule hinaus könnte sich der Erfolg für die jungen „Maxler“ auszahlen: „Diese Urkunde macht sich gut in jeder Bewerbungsmappe“, ist Oelmann überzeugt.
Andreas Laug
Sechs MPG-Schüler erfolgreich beim „Känguru“-Mathewettbewerb
Beim diesjährigen „Känguru-Wettbewerb“ für Mathematik erreichten sechs Teilnehmer vom Max-Planck-Gymnasium Preise. Dabei schnitt Elisa Schrape aus der Klasse 6a mit 94,25 von 120 mög-lichen Punkten und einem ersten Preis am besten ab. Damit gehört sie zu den besten 0,8 % aller 170.000 teilnehmenden Sechstklässler in Deutschland. Niclas Fehrenbacher aus der 6b erhielt mit 80 Punkten einen dritten Preis. Außerdem bekam er einen Sonderpreis für die Tatsache, dass er 10 von 24 Aufgaben in Folge richtig gelöst hatte. Für diesen „Kängurusprung“ gewann er zusätzlich zu einem Denkspiel ein T-Shirt. Bei den Siebtklässlern siegte Jonas Bühler aus der 7a. Er holte 108,75 von 150 möglichen Punkten. Der Lohn dafür ist der zweite Preis, d.h. er gehört zu den besten 2,4 % der 109.000 teilnehmenden Siebtklässler. Schon im vergangen Jahr hatte er als Sechstklässler einen ersten Preis gewonnen. Einen dritten Preis gab es jeweils für Alexander Maximenko aus der 7b (102 Punkte), Pia Schwendemann aus der 7c (100,75 Punkte) und Sven Müller aus der 7a (97,75 Punkte). Der Känguru-Wettbewerb 2011 war ein Wettbewerb der Superlative. Mehr als 870.000 Schülerinnen und Schüler an über 9.000 Schulen nahmen in diesem Jahr am deutschen Wettbewerb teil. Nur 58 Teilnehmer erreichten bundesweit die volle Punktzahl, davon nur 5 bei den Sechst- und kein einziger bei den Siebtklässlern. Ziel dieses jährlich im März stattfindenden Wettbewerbs, der für Schüler der Klassen 3 bis 13 angeboten wird, ist es, die Freude an der Beschäftigung mit Mathema-tik zu wecken. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei in 75 Minuten 24 Aufgaben in Einzelarbeit lösen. Die Multiple-Choice-Fragen sind anregend, heiter und ein bisschen unerwartet. Möchten Sie mitrechnen? Frage 22 bei den Siebtklässlern z.B. lautete: „Um die Leistung seiner Hühner zu prüfen, führt Bauer Franz eine Eier-Statistik. Diese Woche war ein Viertel der Hühner faul und legte kein einziges Ei. Seine fleißigsten Hühner hingegen legten ein jedes 7 Eier, und genauso viele Hühner legten je 6 Eier. Die restlichen Hühner legten je 5 Eier. Insgesamt legten die Hühner diese Wochen 99 Eier. Wie viele Hühner hat Bauer Franz? - Antwort: A: 8; B: 12; C: 16; D: 20; E: 24.“ Alle 81 Teilnehmer am „Max“ er-hielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk.
Zwanzig haben eine „Eins“ vor dem Komma
Am Dienstagnachmittag um 14.45 Uhr ist es geschafft! Die mündlichen Prüfungen am Max-Planck-Gymnasium sind vorüber und alle 98 Abiturientinnen und Abiturienten haben bestanden. Weitere zwei Schülerinnen und zwei Schüler haben noch Prüfungen vor sich, haben aber aufgrund der bisherigen Ergebnisse ihr Abitur bereits in der Tasche. Oberstudiendirektor Hans Entringer, der Vorsitzende der Prüfungskommission, die vom Klostergymnasium Unserer lieben Frau Offenburg angereist war, ist zufrieden: „Der Gesamtschnitt von 2,4 zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer in den vergangenen zwei Jahren viel gearbeitet und gelernt haben.“ Auch Schulleiterin Waltraud Oelmann freut sich über die erbrachten Leistungen. Nach der Auswertung der Ergebnisse steht außerdem fest: Zwanzig Schülerinnen und Schüler haben eine „Eins“ und 56 eine „Zwei“ vor dem Komma auf dem Abiturzeugnis. Das beste Ergebnis erreichte Carolin Gallwitz aus Lahr mit einem Durchschnitt von 1,2.
Ihr Abitur haben bestanden...
Wenn Engel reisen... Bei strahlendem Sonnenschein erlebte die Kursstufe 1 einen herrlichen 3-tägigen Aufenthalt in Weimar. Mit rund 180 Teilnehmern war die traditionelle Weimarfahrt der Kursstufe diesmal eine logistische Herausforderung...
Drei Bistro-Doppeldecker der Firma Schnurr waren im Einsatz und so ging es am 18.4. um 7.40 Uhr auf in Richtung Weimar. Leider hatten wir bei der Anfahrt etwas Staupech, weswegen der Auftakt in Weimar für zwei Gruppen recht hektisch verlief. Ansonsten war jedoch neben dem Führungsprogramm auch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und alles verlief planmäßig. Alle neun Kurse absolvierten das gleiche Programm, jedoch - aus organisatorischen Gründen - z.T. in unterschiedlicher Reihenfolge. So gab es seitens der Klassik-Stiftung Führungen in Schillers Wohnhaus, dem Wittumspalais, Goethes Wohnhaus und einen Gang vom Stadtschloss zu Goethes Gartenhaus im Ilmpark. Manche schlossen sich auch noch freiwilligen Angeboten an, z.B. die Besichtigung der Fürstengruft oder der Parkhöhle unter dem Ilmpark. Kurzreferate oder selbst organisierte Stadtführungen ergänzten das Angebot.
Insgesamt war - einmal mehr - die Weimarfahrt ein voller Erfolg. Einerseits kann man kaum eine literarische Epoche vor Ort besser erschließen und kennen lernen als die Weimarer Klassik, andererseits ist die Fahrt in ihrer Bedeutung als Stufenfahrt - gerade auch für den Doppeljahrgang - nicht zu unterschätzen.
3. Austausch des Max-Planck-Gymnasiums mit dem Liceo Poás in Costa Rica