Mit ERASMUS+ nach Bordeaux

Heute ist eine intensive Austauschwoche zum Thema „Nachhaltigkeit“ zu Ende gegangen. 17 Schülerinnen und Schüler des MAX (9./10.Klasse) haben im Rahmen des ERASMUS+ Projektes zur Fragestellung „Meer erleben, Zukunft bewahren - wie gelingt Nachhaltigkeit an der Atlantikküste?“ an verschiedenen Themen gearbeitet. Darunter fielen unter anderem die beobachtete Umweltverschmutzung, der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Ökosysteme, die Mobilität (z.B. verwendete Transportmittel) sowie die Wahrnehmung der Großstadt Bordeaux unter ökologischen Gesichtspunkten (z.B. Stadtbegrünung).

Auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz. Dieser wurde bei gemeinsamen Aktivitäten, wie beispielsweise der Erkundung der „Dune du Pyla“ sowie anhand des Besuchs der „Maison de l’huître“ gefördert und vertieft:

Die Erkundung der größten Wanderdüne Europas machte deutlich, wie sensibel natürliche Landschaften auf äußere Einflüsse reagieren, die durch Tourismus und Klimaveränderungen gefährdet sein können. Der verantwortungsvolle Umgang mit solchen Naturräumen zeigt, wie wichtig nachhaltiger Tourismus ist

Der Besuch des Austernmuseums bei Arcachon und die Austernverkostung verbanden Nachhaltigkeit und Interkulturalität, da die regionale Austernzucht vom Schutz des Ökosystems Meer abhängt und zugleich Einblicke in die französische Esskultur bietet.

Durch die gemeinsame Erfahrung in einer internationalen Gruppe wurde deutlich, welchen Stellenwert der Schutz der Natur in verschiedenen Kulturen hat!

Das Projekt fand in der Erstellung eines deutsch-französischen Kalenders zur Beurteilung der ökologischen und kulturellen Nachhaltigkeit von touristischen Aktivitäten seinen Höhepunkt! 🇪🇺🇫🇷🇩🇪

R. Schiller und A. Burkart